7. JULI 2007

Samstag, den 7.  Juli 2007

Hallo, liebe Leser! Wir sind auf Urlaub! Derzeit ganze 300 km von zu Hause, wow... Aber Moment mal, eins nach dem anderen.
Bisher hatten wir eine schöne Zeit. Keine Chemos mehr vor sich zu haben, ja, das ist schon was ganz anderes.
Doktor Helena hat angerufen. Die MRT-Bilder sehen gut aus. Dann war da noch der Neuropsychologe. Ausser Heidis etwas merkwürdiger Aussprache, dem asiatischem Klang sozusagen (drei = lei), gab es nichts zu bemängeln. Das mit der Aussprache kommt sicher mit der Zeit noch. Heidi schaffte alle Tests ausgezeichnet. Wie erwartet, aber eben schön zu wissen. Es sind in erster Linie Strahlung, die dem Gehirn schaden, da die Strahlen auch anderes Gewebe als den Tumor kaputt machen. Solche Spuren hinterlassen die Chemogifte nicht. Die haben ihr Werk auf andere Weise erledigt.
Am 28. Juni war Heidi noch mal zum Blutabnehmen. Am Nachmittag, als wir den Befund bekamen, stand fest, das dies die letzte Blutprobe war, da Heidis neutrophilen Granulozyten auf ganze 1,5 gestiegen waren. Ein grosses Dankeschön an Marita und das Team im Labor von Staffanstorp! Es muss an die 80, 90 Mal gewesen sein, dass Heidi bei Euch war. Ihr wart wunderbar! Wir kommen im August irgendwann mal vorbei, um zu sehen, was Ihr so treibt. Versprochen!
Nun, da das Gesundheitswesen uns endlich aus seinem eisernen Griff entlassen hat, konnten wir es, der schlechten Wettervorhersage zum Trotz, nicht abwarten, mit dem Wohnwagen loszuziehen. Der erste Anhalt war ein Campingplatz in Ugglarp, nördlich von Halmstad. Wir hatten Sonne und viel, viel Regen. Freilich war es eine nasse Geschichte, aber das stört uns eigentlich kaum. Ich muss zugeben, dass wir richtig verwöhnte Camper sind und unser Wohnwagen im Prinzip alles bietet, was wir auch zu Hause haben. Nur die Wohnfläche ist eben etwas kleiner.







Gestern zogen wir dann weiter nach Lilleby. In Göteborg machten wir halt, da Johan und Linda uns auf eine kleine Segeltour mit ihrer neuerworbenen Schönheit zu einer kleinen Schäre eingeladen hatten. Wir hatten sehr schwachen Wind und Heidi war nicht besonders beeindruckt. Sie schaute mehr nach den schnellen Motorbooten, die vorbei sausten. Typisch Heidi...
Auf dem Rückweg stand sie dann ganz vorn im Bug auf der äussersten Spitze des Bootes. Das war dann schon spannender. Dort konnte sie nach Fischen und Quallen Ausschau halten. Und sie freute sich über die Wellen, die jedes Mal, wenn eine der kleinen Pendelfähren vorbei kam, an das Boot schlugen. Hm, das war besser. So gut, dass sie trotz des strömenden Regens gern weiter gesegelt wäre und schon vom nächsten Mal plapperte. Vielen Dank, Johan und Linda.







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